Retrozessionen / Kickbacks / Finder-Fees

Was sind Retrozessionen?

Vermittlungsprovisionen von Banken und Finanzdienstleistern werden in der Schweiz Retrozessionen genannt. Diese Retrozessionen fließen z.B. von einer Bank an einen Vermögensverwalter, welcher seinen Kunden Produkte der Bank verkauft hat. Retrozessionen sind somit Leistungen, die innerhalb eines Dreiparteienverhältnisses erbracht werden und sind laut Schweizer Bundesgericht (4A_127/2012, 4A_141/2012) gesetzlich verboten.

Viele Jahre lang waren Retrozessionen ein etabliertes und lukratives Geschäftsmodell für Schweizer Banken, Vermögensverwalter und Finanzdienstleister, obwohl diese rechtmässig den Kunden zustehen. Experten schätzen - basierend auf Zahlen der Schweizer Bankiersvereinigung Swiss Banking von 2012 -, dass auf diese Weise mehrere Milliarden Schweizer Franken unrechtmäßig von Anlegern einbehalten worden sind. (Quelle: Finalix AG, Zug, 2014)

Jeden Tag verfallen aufgrund der laufenden Verjährungsfristen hohe Summen zugunsten der Banken. Die Vermittlungsprovisionen wurden den Anlegern beim Kauf von Anlageprodukten in der Schweiz berechnet. Dennoch haben bislang nur wenige Kunden das ihnen zustehende Geld zurückverlangt. All das spielt den betroffenen Schweizer Finanzdienstleistern in die Karten: sie spielen auf Zeit. Inzwischen droht vielen Anlegern die Verjährung ihrer Ansprüche, die - je nach verwaltetem Vermögen – leicht fünf- oder sechsstellige Summen erreichen können.

Schweizer Bundesgericht hat entschieden

Das Schweizer Bundesgericht Urteil vom 30. Oktober 2012 (4A_127/2012, 4A_141/2012), dass das Einbehalten von Retrozessionen verbietet, und die anschließenden aufsichtsrechtlichen Maßnahmen durch die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA, haben den Druck auf die Schweizer Finanzbranche erhöht.

Das Urteil ist eindeutig: Banken und Vermögensverwalter in der Schweiz müssen ihren Kunden alle Provisionen zurückzahlen, die von den Anbietern von Fonds, Zertifikaten und anderen Finanzprodukten einbehalten worden sind. Schon im Jahr 2006 hat das Schweizer Bundesgericht entschieden, dass Kunden einen Anspruch auf die einem Vermögensverwalter gezahlten Retrozessionen und Finders Fees haben und damit die Rechte von Anlegern gestärkt. Somit ist die Ausgangslage theoretisch klar geregelt, praktisch hingegen passiert aufgrund der Unwissenheit und Zurückhaltung der Anleger wenig.

Das jüngste Urteil vom 16. Juni 2017 (4A_508/2016) des Schweizer Bundesgerichts klärt die Verjährung von Retrozessionen. Kunden können 10 Jahre rückwirkend Ihre Forderung beim Finanzdienstleister geltend machen. Die Verjährungsfrist beginnt ab Eingang der Retrozession beim Finanzdienstleister. D.h. eine umgehende Betreibung, welche die Verjährung unterbricht, ist sehr wichtig.

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Anleger können auf der Internetseite www.litilink.com kostenlos und völlig unverbindlich berechnen, wie hoch ihre potentiellen finanziellen Ansprüche gegenüber Schweizer Vermögensverwaltern, Banken und Finanzdienstleistern aus der Zahlung von Vermittlungsprovisionen sind. Die Institute sind gesetzlich dazu verpflichtet, die während der letzten zehn Jahre (Verjährungsfrist) rechtswidrig kassierten und einbehaltenen Retrozessionen an die Anleger zurückzuzahlen, was in den meisten Fällen bislang nicht geschehen ist.


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